das aktuelle Mode-Konzept im Völkerrecht - "humanitäre Intervention". Ein schmieriger Euphemismus für handfeste ökonomische Interessen von ehemaligen Kolonialmächten und anderen (üblichen) Verdächtigen mit Hang zum Interventionismus. Da der Angriffskrieg seit der UN-Charter und ihrem Artikel 2, Paragraph 4 geächtet ist, braucht es heute im Gegensatz zur Zeit vor der Charter hehre, scheinbar achtbare, moralische Vorwände, Krieg zu spielen. Aber wie man es auch nennen mag, die Sache ist dieselbe geblieben - Krieg, Macht und Interventionsdrang.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,755443,00.html
Mittwoch, April 13, 2011
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